Katja Grothe

  Qualifikationen:

▪ Dipl. Sozialwissenschaftlerin
▪ Zertifizierter Coach

▪ Paartherpeutin (IMAGO-Methodik)

▪ individualpsychologischer Bewusstseinscoach

▪ schamanische Heilarbeit

▪ systemisches Coaching

▪ Kreativ- und Körperarbeit im Coaching

▪ politische Mentorin und Coach

▪ Politikcoach und politischer Teamcoach zur

  Strategieplanung und authentischem Auftreten
▪ EFQM Assessor- Changemanagement

▪ Speaking und Training

 

  Erfahrungen:

  Organisationsentwicklung und Changemanagement
  Meditationsbegleitung im Rahmen von tiefenspsychologisch
  fundierten Coachings
  ambulante Betreuerin psychisch erkrankter Personen,
  Familien- und Lebensberatung,
  Beratung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt,
  Präventionsarbeit und Beratung im 
  Bereich sexuelle Identität und Gender, Mentorin zur
  beruflichen Orientierung, politisches Mentoring,

  strategische Beraterin in ehrenamtlichen Strukturen, Coachin
  von Paaren und Einzelpersonen seit 2019

  Ratsfrau a.D.

 

Wieso Coaching?

Seit ich mich erinnern kann, stellte ich mir die Fragen: Warum bin ich wie ich bin? Wie nehmen mich eigentlich andere Menschen wahr und was hat meine Persönlichkeit mit meinem Umfeld zu tun? Wie treten Menschen eigentlich in Beziehung auf und wie funktioniert das in der Gesellschaft? Warum haben manche Menschen mehr zu sagen als andere und warum haben nicht alle das gleiche zu sagen und was hat das mit dem Selbstwertgefühl zu tun? Warum ist die Welt so ungleich und wieso können nicht alle gut behandelt werden und ein zufriedenes Leben führen?
Diese Fragen stellte ich auch in meiner Herkunftsfamilie, doch da stieß ich oftmals auf Unverständnis und meine Fragen wurden mir nicht beantwortet. Ich wuchs heran und fühlte mich oft verloren und unverstanden.

Mit  dem Beginn meines Studiums der Sozialwissenschaften lernte ich viel über die Systeme, in denen wir leben, über die Art wie Menschen lernen und über Bedürfnisse. Ich lernte Zusammenhänge zu verstehen. Ich schaute mir unsere Gesellschaft und Wirtschaftsysteme an, beschäftigte mich mit Wirtschaftsethik und mit der Motivation von Unternehmen. Ich fing an die Menschen hinter den Strukturen wahrzunehmen und sie in Ihrer Ganzheit zu sehen. Ich verstand, dass die eigene Wahrheit nicht die Wahrheit von anderen sein muss. Ich fing an zu sehen, zu hören und bewusster zu fühlen.

Doch je mehr ich sah und hörte, je mehr Erfahrungen ich sammelte, desto größer wurde der Graben zwischen dem was ich dachte und dem was ich fühlte. Ich verlor mich selbst und stürzte in eine tiefe Traurigkeit. Ich suchte mir eine Therapie und lernte meine Bedürfnisse zu sehen und anzuerkennen. Dieser Weg war sehr schmerzhaft, doch das Ziel, endlich authentisch zu sein, mich nicht schuldig zu fühlen und frei zu sein, gab mir Kraft nicht aufzugeben.

Ich entschied mich mein Interesse an der Gesellschaft und an den Systemen auf ein neues Level zu heben und ging in die Kommunalpolitik.
Das war eine große Herausforderung, weil es mir Facetten von mir zeigte die ich vorher nicht wahrnahm. Die Unsicherheit kehrte zurück, das Ohnmachtsgefühl auch. Ich ließ mich zum ersten Mal coachen. Als mir der Coach damals sagte, dass er einen sehr emotionalen und emphatischen Menschen vor sich sieht und gar nicht die rationale Person die ich in mir sah, brach ich in Tränen aus.
Dieses Coaching hat mir gezeigt, dass es wichtig ist die Vernunft mit den Emotionen zu verbinden und das die Lösungen für unsere Probleme, in uns selbst liegen.

Ich wollte diesen Weg weiterverfolgen und mehr wissen. Ich begann die Ausbildung zur Coach. Jedes Mal, wenn ich einen Ausbildungsblock hatte, war ich danach Wissender und Zufriedener. Ich verstand, warum ich wie reagierte, warum mich manche Dinge so berühren und warum ich so bin wie ich bin.  Ich fing an mein Wissen zu teilen und Menschen an meinem Wissen teilhaben zu lassen mit der Motivation, dass auch andere Menschen erfahren wie befreiend es ist, wenn sie einfach nur sie selbst sind und ihren individuellen Weg finden. Ich stellte fest, dass meine heutige Beziehung zu meinem Partner, meinen Kindern und auch zu meinen Freunden und Bekannten viel mit den Erfahrungen und Beziehungen zu tun hat, die ich als Kind und Heranwachsende erlebte und pflegte. Vieles ist mir erst durch das Außeinandersetzen mit meinem Schmerz und dem inneren Druck bewusst geworden.
In meiner Welt ist es normal, sich Hilfe zu holen wenn man allein nicht weiter kommt. Der Blick von außen kann sehr befreiend und hilfreich sein auf dem Weg hin zur eigenen individuellen Zufriedenheit.
Heute habe ich das Glück meine Authentizität und mein Wissen mit Menschen zu teilen, die auch auf der Suche nach Zufriedenheit und Authentizität sind und sich auf den Weg gemacht haben, sei es privat, beruflich oder politisch/ehrenamtlich  Ihr Leben genauso zu Leben wie sie es gerne hätten.

 

Ich freue mich Sie kennenzulernen

Katja Grothe